In Between

Sandra Forrer (CH)

Teil des Parcours

UPK Basel
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In dem Esssaal der Universitären Psychiatrischen Kliniken stehen Tische. Je vier Personen können an einem Tisch Platz nehmen und Kopfhörer aufsetzen. Sie hören dann ein Gespräch, das vier andere Menschen vor ihnen hier geführt haben.

Die vier Stimmen reden über jemanden mit psychischer Erkrankung. Die Patientin berichtet: wie geht sie im Alltag mit ihrer Krankheit um? Worunter leidet sie? Was hilft ihr? Wie gehen ihre Freunde mit der Krankheit um?

Freunde der Patientin erzählen aus ihren Blickwinkeln. Sie berichten, wie sie die Krankheit der Patientin erleben. Bei ‹In Between› kann man also an einem Gespräch teilnehmen, das andere geführt haben. Man kann lernen: Wie sprechen Menschen über psychische Erkrankungen? Wie ist es, wenn eine Freundin oder ein Freund eine psychische Erschütterung erleidet?

 
 

TEIL DES PARCOURS


DAUER DES PARCOURS: CA. 120 MINUTEN


Zugänglich für Menschen mit auditiven Einschränkungen

(Texte zum Mitlesen am 10. Juni)

Mehr Informationen erhalten Sie HIER.

Bio

Produktion Heiniger/Forrer wurde 2004 von Sibylle Heiniger und Sandra Forrer gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, neue Theaterformate mit zeitgenössischen Themen umzusetzen: 2004 den Monolog «gleichzeitig» von Jewgeni Grischkowez, 2006 «Anrufung des Herrn» von Martin Heckmanns und 2011 «Let’s apocalypse now, my friend» von Sandra Forrer. 2012 realisierten Sandra Forrer und Sibylle Heiniger die vielbeachtete Theaterinstallation «passing you» im Tojo Theater in Bern, welche 2013 in der Heiliggeistkirche in Bern und 2014 im Schlachthaus Theater in Bern gastierte. Die zwei Kunstschaffenden lernten sich während ihres Studiums der Theaterwissenschaft an der Universität Bern kennen. 


Sandra Forrer
machte 2009 ihren Abschluss zum Thema «Performance zwischen Theater und Bildender Kunst». Seit 2004 arbeitet sie als Dramaturgin und Autorin in diversen Formationen der Freien Szene in Bern. 2013 erhielt sie das Off Stage-Stipendium des Kantons Bern und verbrachte damit sieben Monate in Brüssel, wo sie am SAE Institute Brussels eine Weiterbildung als Digital Video Producer absolvierte. 2014 produzierte sie den dokumentarischen Kurzfilm «momoll – 20 Jahre Jugendclub». Seit der Spielzeit 2014/15 ist sie freie Mitarbeiterin am Schlachthaus Theater in Bern und dort für die Programmation und Installation des Theaterladens verantwortlich.


Sibylle Heiniger
lebt und arbeitet als freischaffende Regisseurin, Produzentin und Theaterpädagogin in Bern. Nach ihrem Studium in Sozialpädagogik erwarb sie das Diplom in Regie und Spielleitung an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel/DE und studierte Theaterwissenschaft, Soziologie und Kunstgeschichte an der Universität Bern. 2016 erwarb sie das Diplom zur Erwachsenenbildnerin HF. Eigene Formationen u.a.: KURTLI , TRANSFORM (2011-2015), muniambärg (eine Theatergruppe mit Schauspielenden mit und ohne Behinderung). 2010 wurde ihre Inszenierung «Kleiner Riese Stanislas» (Regie und Text für Figurentheater Lupine/Kathrin Leuenberger) für die KinderStücke nominiert und an die Mülheimer Theatertage eingeladen. Zuletzt führte sie Regie bei Jungfrau und Co. für «Hase und Bär» und bildet bei TIME FOR CHANGE, einem Projekt von Haupstadtkultur Bern, zusammen mit Dennis Schwabenland die künstlerische Leitung.

 
Credits

KÜNSTLERISCHE LEITUNG:
Sandra Forrer 


DRAMATURGIE:
Sibylle Heiniger


INTERVIEWS:
Michael Forrer, Sandra Forrer, Léa Müller, Tobias Zürcher 

KOPRODUKTION:
wildwuchs Festival, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel